Einkaufen
Hier ist fast alles billiger als in Europa, die Leute verdienen ja auch erheblich weniger. Was auffaellt, ist das erheblich groessere Angebot, die Vielfalt. Dieser Ideenreichtum, der dahintersteckt, kann nur daran liegen, dass die einschraenkenden Normen der EU hier nicht existieren - jeder kann anbieten, was er verkaufen zu koennen meint. Allein bei den Lebensmitteln: wenn ich mir ansehe, dass ich hier zwischen zwanzig verschiedenen Sorten Bananen waehlen kann und in Europa nur zwei oder drei Sorten (mit US-Aufklebern dazu) zur Wahl habe, frage ich mich nach dem Warum. Schmuck, Elektroartikel, Bastelware (wie Blumengestecke), Werkzeuge - letztendlich mag nicht alles perfekt und sicher sein, aber ich habe hier als Kunde immerhin die Wahl und bin nicht auf eine Norm angewiesen.
Ein Problem ist allerdings, dass ich hier in den Geschaeften immer sofort von Verkaefern umringt bin, die diesen oder jenen Gegenstand anpreisen. Als wir uns Geschirr angeschaut haben, waren sofort Leute um uns - der eine kann uns etwas Huebscheres oder Dauerhafteres zeigen, der Andere weiss etwas Preisguenstigeres, und wenn wir dieselbe Ware von einer dritten Person aufschreiben lassen und mit seinem (ihrem) Zettel an die Kasse gehen, bekommen wir zehn, zwanzig Prozent Rabatt. Etwas in Ruhe anzusehen und durch verschiedene Geschaefte zu gehen, um zu vergleichen, erfordert ein hohes Mass an Neinsagenkoennen. Ich vermute, die Verkaueferinnen haben einen geringen Lohn plus Provision. Auf den Quittiungen, die man zum Umtausch braucht, steht auch immer der Name.
Steht keine Verkaeuferin zur Verfuegung, rueckt einem ein uniformierter Wachtposten auf die Pelle, egal ob man Babykleidung, Kinderwagen, Geschirr oder Lebensmittel ausfuehrlich betrachtet. Wachtposten in ihren strahlend weissen Uniformhemden sind ueberall. Betritt man ein Einkaufszentrum, Kaufhaus, Kino, Hotel usw., wird man erst einmal durchleuchtet und zeigt seine Taschen. Innerhalb eines Einkaufszentrums hat jeder Laden nochmal extra Posten. Verlaesst man das Gebaeude, wird man wieder kontrolliert. Auch in Parks, an Bushaltestellen, in oeffenlichen Gebaeden, beim Friseur - uneberall sind Posten. Meine Fragen danach werden mit Hinweisen auf Terroristen beantwortet. Auf der Suedinsel Mindanao, geschaetzte 2000 Kilometer von hier, hat es letzte Woche wieder einen Bombenanschlag gegeben. Die Bewachung in allen Staedten scheinen die Menschen als positiv anzusehen: Das ist halt "Security". Die posten, die uns haefig kontrollieren, z.B. wenn wir zum Internetshop gehen, gruessen uns mittlerweile.
Ein Problem ist allerdings, dass ich hier in den Geschaeften immer sofort von Verkaefern umringt bin, die diesen oder jenen Gegenstand anpreisen. Als wir uns Geschirr angeschaut haben, waren sofort Leute um uns - der eine kann uns etwas Huebscheres oder Dauerhafteres zeigen, der Andere weiss etwas Preisguenstigeres, und wenn wir dieselbe Ware von einer dritten Person aufschreiben lassen und mit seinem (ihrem) Zettel an die Kasse gehen, bekommen wir zehn, zwanzig Prozent Rabatt. Etwas in Ruhe anzusehen und durch verschiedene Geschaefte zu gehen, um zu vergleichen, erfordert ein hohes Mass an Neinsagenkoennen. Ich vermute, die Verkaueferinnen haben einen geringen Lohn plus Provision. Auf den Quittiungen, die man zum Umtausch braucht, steht auch immer der Name.
Steht keine Verkaeuferin zur Verfuegung, rueckt einem ein uniformierter Wachtposten auf die Pelle, egal ob man Babykleidung, Kinderwagen, Geschirr oder Lebensmittel ausfuehrlich betrachtet. Wachtposten in ihren strahlend weissen Uniformhemden sind ueberall. Betritt man ein Einkaufszentrum, Kaufhaus, Kino, Hotel usw., wird man erst einmal durchleuchtet und zeigt seine Taschen. Innerhalb eines Einkaufszentrums hat jeder Laden nochmal extra Posten. Verlaesst man das Gebaeude, wird man wieder kontrolliert. Auch in Parks, an Bushaltestellen, in oeffenlichen Gebaeden, beim Friseur - uneberall sind Posten. Meine Fragen danach werden mit Hinweisen auf Terroristen beantwortet. Auf der Suedinsel Mindanao, geschaetzte 2000 Kilometer von hier, hat es letzte Woche wieder einen Bombenanschlag gegeben. Die Bewachung in allen Staedten scheinen die Menschen als positiv anzusehen: Das ist halt "Security". Die posten, die uns haefig kontrollieren, z.B. wenn wir zum Internetshop gehen, gruessen uns mittlerweile.
buecherdidi - 6. Apr, 04:16
magandang
Die Philipinen waren in den 60 Jahren ja das von den Schwellenländern dort im asiatischen Raum das am weitesten entwickelte Land! Erst durch Marcos gings bergab ( Schuhexzesse der First Lady ! ). Davon haben die sich bis heute noch nicht erholt. Merkt man eigentlich noch was von der spanischen Kolonialherrschaft im 16 Jh nach Schilderung vom Aussehen der Kirchen Ja ! Auch Katolizismus . Vielleicht tanzen die ja noch heimlich Flamenco dort. Scheint dort ja teilweise so zu sein wie überall (Globalisierung),wir denken die reiten noch auf Kamelen rum, dabei sitzen die in Jeans und pinkfarbenen T-Shirts im Mc Donalds und schieben sich Mc Nugg. rein.
Die Preise scheinen aber für uns attraktiv ! 4 € für ein oppulentes Mal für zwei, die zahl ich hier schon für 2 Kola !
Da bietet sich doch ein Touristen Schnäppchen an! Was kostet denn ein echter Lederriemen-Gürtel ? Den bräucht ich zufällig und der ist hier arschteuer, so 37 € . War heute auf dem Markt in Enschede, deutsches Pflichtprogramm absolvieren,Bratfisch essen Apfelsinen und Lakritze kaufen und Limburger Kuchenpampe auf ner Terasse essen! Feilschen auf dem Markt ist nicht möglich.War mal wieder ein kleiner Tapetenwechsel nach dt. Einerlei hier immer! Man gönnt sich ja sonst nichts!
Wenn auf den Philipinen der Lebensunterhalt um einiges billiger ist gibt es bestimmt viele Ausländer die sich dort niedergelassen haben. So Quasi Aussteiger ! Aber was ist denn mit den Alten dort ? Pflege und -Altersheime gibts dort doch bestimmt nicht !
Na ja was solls! Da gibt es doch auch noch einen Ort hoch oben in den Bergen, über eine von den Amis angelegte Serpentinenstrasse, wo man viel frisches Gemüse kaufen kann und sich abkühlt im Sommer( habe ich im Fernsehen gesehen ! ). Und die Stadt hinter Mauern (Intramuros) von den Spaniern erbaut, früher für Philip. verboten. Ach was solls ! Nächstes Jahr will ich auch mal hin ! oder nach Vietnam oder Thailand ! Smiling Asia !
Dass du Deine Schwiegermutter an der Küste nicht besuchen kannst ist aber schade ! Wer weiß wann du wieder Gelegenheit dazu hast ! Grüsse an Analyn !
Good luck !
Mr. Henk