20
Apr
2009

Essen und Gewitter

Erstmal: die Post ist da! Heute konnten wir die wichtigen Papiere vom Zentralpostamt abholen. Analyn hat morgens in Makati City ihre Deutschpruefung gemacht. Dieses Goethe-Institut ist ein Kapitel fuer sich, darueber lohnt es sich extra mal was zu machen. Wird nicht schmeichelhaft!
In der Wartezeit habe ich die Gelegenheit benutzt, verschiedenes Essen zu probieren. Ich hab mich immer gewundert, warum es in den Supermaerkten so stinkt. Ich dachte, das liegt am offen herumliegenden Fleisch und Fisch und am ungekuehlten Obst, aber seit ich gestern ein Stueck der Durian-Frucht gekauft habe, weiss ich, dass zwei oder drei Stueck dieser Delikatesse ein zehnstoeckiges Haus verpesten koennten. Ausgeloestes Fruchtfleisch sieht aus wie ein drei Tage altes Rinderhirn in der Sauna, und da behauptet wird, der Geschmack sei unuebertrefflich, so stimmt das: Ich mag ja ueberreifen Muensterkaese, wenn er mir nicht gerade als Obst angeboten wird. Dann gibts hier noch eine Zitrusfrucht, so gross wie eine Murmel, die zu jedem Essen als Gewuerz gereicht wird - der erste Biss schmeckt nach Limone, dann kommt der Gurkengeschmack durch. das Ganze gibts dann auch als Tee.
Abends wollten wir frueh schlafen gehen (echt!), da wir um fuenf rausmussten, um gegen neun Uhr puenktlich beim Goethe-Institut in Makati zu sein. Tja, und dann wurde um kurz vor sechs der Himmel konturlos gelb wie reifes Mangofleisch, es war faszinierend. Ich ging auf den Balkon, da ging, puenktlich zum Sonnenuntergang (immer schlag Viertelnachsechs) ein Gewitter los, wie ich es noch nie gesehen habe. im Osten war eine permanente Gitterwand aus niedergehenden Blitzen, der Donner war unter den Fuessen zu spueren, und dann setzte der Regen ein, wurde heftiger, bis ich dachte, schlimmer gehts nicht mehr - und dann ging es richtig los. Und dann noch schlimmer, immer stufenweise heftiger. Es war total dunkel, da man die Beleuchtung der Haeuser und der Strasse durch den dichten Regen nicht mehr sah. Unter dem Blechdach hoerte sich das super an: "Natur=Techno mit Speed-Metal". Ich dachte, unser luftiges Haeuschen fliegt weg, es wackelte alles, ich wagte nicht, den Laptop zu benutzen. Bis nach Mitternacht ging das Gewitter, also runde sechs Stunden, kaum zwischendurch nachlassend. Unsere "Huette" ueber dem Wassertank hielt und war dicht - im Haus schraeg unter uns, dem eigentlichen Wohnhaus, stand das Wasser daumenhoch in drei Etagen, und in die Naehe der Stromleitungen habe ich mich lieber nicht gewagt.
Um fuenf dann los zum Goethe-Institut. Analyn hat ein mieses Gefuehl bei der Pruefung, aber ich bin sicher, sie hat es geschafft.

16
Apr
2009

Haeusliches

Warten, warten, warten! Es raubt einem den Nerv. Meine Papiere, die per Eilboten aus Deutschland abgeschickt wurden, sind immer noch nicht da. wir muessen anschliessend damit zur deutschen Botschaft (zweimal: Einmal die Beglaubigung beantragen, Antraege natuerlich nur nach Terminvereinbarung), dann abholen, dann damit zum Standesamt. Inzwischen laeuft mein Rueckreiseticket ab, das muss um vier bis sechs Wochen verlaengert werden, dann laeuft aber auch mein Visum ab, und ich muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, aber bis dahin ist dann auch noch das Geld alle. Analyn ist kurz vor der Deutschpruefung, wir haben zusammen viel gebueffelt, es muss hier und da noch am Schriftlichen gefeilt werden (selbst formulierter Text, Brief oder Aufsatz) - alles zusammen ist sehr belastend. Inzwischen wird geputzt, gekocht, Waesche gewaschen. Die Hauswirtin hat uns vorgeschlagen, fuer die gleiche Miete (7500 Pesos) in ein anderes Zimmer zu ziehen. Das haben wir besichtigt: ein fensterloses Loch mit feuchter Luft, aber einer Dusche, in der man stehen konnte. Zutrauliche Kakerlaken, die nicht abhauen, wenn man ihnen begegnet, das gleiche harte Gefaengnisbett mit Sperrholzmatratze, das Ganze muffg und ohne Licht, kochen in der Gemeinschaftskueche, Waschbecken, in dem Huehner gereinigt und Waesche gewaschen (bzw wingeweicht) wird - diese Kueche ist im Treppenhaus, wir kommen jeden Tag da durch. Das Haus besteht aus zahlreichen verwinkelten Ecken und Verschlaegen. Ich schaetze, dass mindestens dreissig, vierzig Menschen in dem Gebaeude hausen - ich habe noch nicht alle gesehen. Wir haben uns gegen dieses "bessere" (weil lichtlose) Zimmer verwehrt und erklaert, wir haetten uns an die luftige und sonnige Hoehe mit den vielen Fenstern gewoehnt. Unser Kakerlak ist sehr freundlich und versteckt sich meist, vom Gecko haben wir auch nacghricht: Die Katze (die gestern den ganzen Tag bei uns war, weil es so schoen nach Pilapia-Fisch duftete) hat die Spuren entdeckt: An einer mit Honig bestrichenen Pappe, die dem Ameisenfang dient, klebten zwei Gecko-Babys, eins davon durch Ameisen filigran skelettiert, das andere mit feigelegten Brustknochen, aber noch lebend. Darum hat sich die Katze gekuemmert. Die Geckomutter liegt wohl irgendwo in der Ecke und trauert.
Und wir warten, warten, warten.

15
Apr
2009

Das alte Manila

Bis 1898 herrschten hier noch die Spanier. Es gibt in der "Innenstadt" von Manila (wenn man das so nennen darf, es ist ja alles ein Riesengemisch aus Hochhaeusern, Huetten, Golfplaetzen, Muellhaufen und Strassen, Strassen, Strassen) einen alten spanischen Ortsteil, der "Intramuros" (zwischen den Mauern: Das Viertel auf dem Gelaende eines ehemaligen Dorfes ist von 8 bis 10 m dicken Mauern umgeben) heisst- hier haben die Kolonialherren gehaust, sich mit schoenen Moebeln ausgestattet und sich bedienen lassen. Herrliche dunkle Durchgaenge, durch die der Wind gekuehlt und in blumenreiche Innenhoefe geblasen wird, mit Zugaengen zu den Geschaeften, in denen der Einheimische sein kulturelles Erbe bestaunen kann und der Auslaender selbiges Kauft. Traditionelle Fassaden (vergittert) wechseln sich ab mit Kirchen, Bischofskonferenz-Gebaeuden, Jesuitenkollegs, Schwesternschulen usw,in den Seitenstrassen kleine traditionelle Haendler und "Eateries", Viele Tricicle-Fahrer bieten individiuelle Rundfahrten durchs Viertel an. Wir waren in einem restaurierten Haus, Casa Manila, das in der unteren Etage aus Adobe-Quadern (vulkanisches Tuffgestein aus der unmittelbaren Nachbarschaft) besteht, die riesigen oberen Etagen aus Holz (erdbebensicherer). In dieser ganzen Altstadt habe ich rund 100 Fotos gemacht. Wir suchten ein Lokal, in dem wir eine Kleinigkeit essen oder trinken konnten, wurden aber immer in edle Schuppen mit mindestens drei Weinglaesern an jedem Teller bugsiert ("wir nehmen alle Kreditkarten"), fragten schliesslich auf der Strasse einen Wachtposten mit Maschinenpistole, der vor einer Versicherung stand, der geleitete uns zum Pfoertner, der schickte uns in die Tiefgarage, und dahinter war eine klimatisierte Personalkantine, in der wir das uebliche Gemetzelhuhn mit herrlicher Sosse und Reis bekamen, dazu eiskalte Getraenke, fuer zusammen weniger als 2,50 Euro, und einen Einblick in den Arbeitspausenalltag).
In der Mitte dann ein Platz mit farbenpraechtigen Blueten und einem Denkmal. Hier haben die Amerikaner 1945 bei der Eroberung der Festund die darin wohnende Zivilbevoelkerung (Frauen, alte Maenner, Kinder) zusammengetrieben und abgeknallt. Den uebrigenPhilippinenhinterliessen sie dann in den naechsten Jahrzehnten ihr Schulsystem und ihr verkorkstes Sektenwesen. Darueber spaeter mehr. Schreiben macht durstig.

13
Apr
2009

Kinder

Es faellt auf, dass die Leute hier sehr viele Kinder haben, besonders im Alter von 2 bis 5 Jahren fallen sie auf, und sie sind winzig, weil die Eltern selbst ja recht klein sind. Man sieht allerdings kaum Kinderwagen - Saeuglinge und Laufanfaenger werden von Mami oder Papi auf den Armen getragen, und alles, was laufen kann, macht das auch. In den Geschaeften sind die Abteilungen mit Kinderkleidung und Spielzeug groesser als bei uns, es gibt Beratungs-Theken fuer Ernaehrung, Schulprogramme werden gratis durchgefuehrt. Es macht richtig Freude, die Winzlinge anzuschauen, die mit wachen Augen in die Welt blicken.
Fuer uns heisst es nur warten, warten, warten: auf die Heiratspapiere aus Deutschland, auf das Honorar aus Deutschland, auf den naechsten Kommentar zu diesem Blog (bisher der letzte: am 6. April). Gruesse an alle Freundinnen und Freunde!

12
Apr
2009

Ostersonntag in Manila

Gestern kam ich auf die Idee, ein Brathaehnchen zu kaufen. Die Idee war, die Haenchenbrust herauszuloesen und heute mit Gemuese als Sonntagsessen zu geniessen, das Uebrige sollte gestern als Frikassee verwertet werden. Der Haehnchenstand hatte keine Kasse, wir mussten im Supermarkt zahlen und dann mit der Quittung zurueckkommen. Ich dachte, jetzt wird das gute Stueck eingepackt, aber ehe ich es verhindern konnte, wurde es auf einem Holzklotz mit dem Handballen plattgedrueckt, und dann sauste ein Beil nieder, kreuz und quer und ohne jedes System, bis wir nur noch fingerlange Stuecke in eine Plastiktuete geschuettet bekamen. Pech! An beuiden Tagen gab es also Haehnchengeschnetzeltes in Zwiebel- und Sojamarmelade mit Mischgemuese. Das war eine Knochenknabberei! Die Katze, die uns in letzter Zeit belager, bekam ein paar Knorpel und Haut zu knabbern, was ihr wohl nicht reichte, denn sie hat anschliessend unseren Muelleimer gekapert, aber keine Haenchenreste, sondern saemtliche Damenbinden geklaut und im Haupthaus auf der Treppe verteilt.
Der Tag begann grossartig. Um halb vier in der Nacht schlug die Kirchenglocke zwanzigmal, dann, nach einer Pause, zweiundzwanzigmal, ein echtes Blechgeschepper. Analyn bat mich, das Fenster zu schliessen, und ich meinte, das gehe gleich vorueber. Das glaubst dunur, meinte sie - erstens ist Sonntag, zweitens Ostern. Ich schloss das Fenster, merkte, dass draussen tolleLuft war, und setzte mich (mit Pyjama natuerlich) auf den Balkon. Es war schoen kuehl, fast noch Vollmond, der eine flache, den Hilmmel zu einem Drittel bedeckende Wolke von hinten weiss durchleuchtete. Noch ein Gongschlag, von irgendwo Boellerschuesse, und ploetzlich setzte ein Gejaule und Gejapse von Hunden ein, als haette man in der ganzen Stadt Tausende von Hunden gleichzeitig unter den Fuessen gekitzelt. Davon wuirden Haehne und andere Voegel gleichzeitig wach, das Piepen und Zwitschern mischter sich mit dem Pfeifen der Fledermauese. Und dann, kam aus der dunklen Kirche eine einzelne Frauenstimme, der Gesang nicht wie ein Kirchenlied, sondern wie eine Filmmusik zu "Graf Dracula fuerchtet das Morgenlicht". Immer wieder torkelte eine Fledermaus ins Licht der Strassenlaterne vor dem Haus. Dann ertoenten Schuese, oder ich hielt sie erst dafuer, denn auf einmal war die Kuppel der Peterskirche in buntes Feuerwerk gehuellt, Knall auf Knall gab es, und das "Ever Gotesco" warf mit seinen Mauern ein Echo zurueck. In der Ferne dann das leise Zirpen der Feuerwerke anderer Kirchengemeinden. Vereinzelt mischten sich aufheulende Polizeisirenen und Trillerpfeifen in das Konzert, der Verkehrslaerm brach eine ganze Stunde fruer aus als sonst, und ein farbenpraechtiger Sonnenaufgang mit nur wenig Smog beleuchtete Akazien, Teak- und Mangobaueme in unserem Viertel mit rosablauem Licht, wie eine Barbie-Reklame. Die Haehne wurden lauter, die Hoffnung, dass zu Ostern wenigstens einer davon geschlachtet werde, erfuellte sich nicht. Es wurde heller, in den Nachbarhaeusern wurden erste Klofenster geoeffnet, in die Faekalwolke mischte sich der Fettgeruch von Suppenhuehnern und Bratfisch, und ich zog mich vom Balkon zurueck. Auch unsere Turmwasserpumpe sprang eine Stunde frueher an, das Singen und Pfeifen durchdrungen vom Prediger in der Kirche. Ich kehrte ins Bett zurueck. Da war es auch schoen.
Die hiesigen Sender sind noch nicht wieder voll im Gang, auslaendische Sender brerichten nichts Auffaelliges von den Philippinen. Ein wirtschaftliches Problem: Seit 35 Jahren bekaempft die Regierung die Arbeit damit, dass die Einheimischen ins Ausland vermittelt werden. Jede achte Arbeitskraft ist im Ausland taetig; jetztverlieren die meisten ihre Stellungen (oft noch bevor sie ihre Schulden beim Arbeitsvermittler bezahlt haben), sie draengen hierher auf den Arbeitsmarkt, der aber auch zusammengebrochen ist - Folge: die hiesige arbeitende Bevoelkerung wird erneut ins Ausland vermittelt, und zwar noch billiger. Wie geht das? Die Maenner mit Hungerloehnen auf Frachtschiffe, die Frauen in Ein-Euro-Jobs inh Haushalte weltweit. Solche Infos sammle ich fuer meinen Krimi, der im Kopf schon immer plastischer gedeiht.

11
Apr
2009

Ostern

Allen Lesern schoene Ostertage!
Eigentlich ist nur Karfreitag ein Feiertag, folglich haben die Geschaefte heute, am Samstag, wieder geoeffnet. De zusaetzlichen Feiertage wirken sich nur auf den oeffentlichen Berich aus - wie ich hoerte, seien die lokalen Fernsehsender auch an anderen Feiertagen abgeschaltet, also ist das nichts Ungewoehnliches.
Gestern war ein schwueler Tag, wir sind in unserem Turm geblieben und erst am Abend kurz vor Sonnenuntergang nach einem erfrischenden Regenguss auf die Strasse. Wir sind den breiten Boulevard entlang gewandert, haben eine Prozession mit grossen Heiligenstatuen beobachtet. Vor der Kirche war Markt (dort ist er nur an besonderen Tagen), ich habe etliche Fotos von beiden Ereignissen gemacht. Einmal ist eine Nonne, die Devotionalien feilbot, unter ihren Tisch abgetaucht, als sie meine Kamera entdeckte, aber ansonsten sind die Leute hier nicht gerade kamerascheu.
Euch allen daheim und vor dem Bildschirm ein frohes Osterfest!

9
Apr
2009

Unheimlich

Gesternist ein Hubschrauber mit hohen Staatsbeamten abgestuerzt, und irgendwo im Lande hat es Bombenalarm gegeben - die halbe Nation ist auf den Beinen, weil natuerlich ueber Ostern jeder in seinem Heimatdorf sein will. Verstarkte Kontrollen an den Busbahnhoefen, ueberall Chaos. Gestern wurde durchgegeben, dass zusaetzlich zum Karfreitag, der hier Feiertag ist, von der Praesidentin vier zusaetzliche Feiertage angeordnet seien, und war ab heute, also plus Samstag, Sonntag und Montag oder Dienstag. Prompt gingen heute die lokalen und nationalen Fernsehsender nicht, und das Wasser war abgesperrt (obwohl die Pumpe lief). Das war schon unheimlich. Wir dachten schon, nun koennten wir bis zur naechsten Woche nichts zu essen oder zu trinken kaufen, wollten aber wenigstens im Einkaufszentrum nahsehen und machten uns auf den Weg. Auf den Hauptstrassen ist weniger Verkehr als sonst, es ist leiser, aber die Laeden sind zum Glueck geoeffnet, wenn auch bei Weitem nicht so voll. Die Moslems vor der kleinen Moschee an der Ecke verkaufen weiter ihre Raub-CDS mit Jackie-Chan-Filmen, aber insgesamt ist weniger los. Morgen ist gewiss zu (und da kann ich hier auch nicht schreiben), also decken wir uns mit Verpflegung ein und bleiben im Bett und lassen uns per TV ueber Berlusconis Vorstellung von Freizeitvergnuegen informieren (Angehoerige und saemtliche Habe unter Schuttbergen verbuddeln und dann kostenlos Camping geniessen).
Frohe Ostertage wuensche ich allen Leserinnen und Leserrn!

8
Apr
2009

Brechfest

Tolles Fruehstueck jeden Morgen: Ein Sortiment an gekuehlten Fruechten - Ananas, Papaya, Guaven, Mango und Aepfel, dazu haben wir Orangen- und Kokos-Marmelade und Pulverkaffee mit getrockneten chinesischen Gesundheits-Pilzen. Das Brot ist leider nur amerikanische Toast-Pappe. Seltsam, das Brot ist immer das Erste, was man auf Reisen von daheim vermisst; das weiss ich schon von Rene und von Stefan. Ausser Kaffee trinken wir meist noch Guaven- oder Ananassaft - ergaenzend fehlt mir dazu das Mineralwasser. Wasser mit Kohlensaeure gibt es ueberhaupt nicht, nur diese gesuessten Sachen wie Cola. Sehr angenehm ist es, dass es hier Root-Beer gibt, eine amerikanische Kraeuterlimonade (also kein Bier), den Geschmack habe ich lange vermisst. Alkoholisches habe ich, seit dem Abflug aus Deutschland noch gar nicht probiert. Also, der Tag faengt gesund anund geht gesund weiter - da wir nun selbst kochen, essen wir ueberwiegend Gemuese.
Die Philippinen fruehstuecken meist amerikanisch, mit Cornflakes oder Toast und Kaffee, Honig ist reichhaltig im Angebot, und auch die Auswahl an Schmelzkaese ist riesig. Das traditionelle Fruehstueck ist eine Reissuppe mit angebratenen Zwiebeln, Huehnerhaut und Gemuesestueckchen.
Gleich gehe ich etwas Einheimisches probieren: Rote Eier, die in Salzlake eingelegt sind. Soviel traue ich mir noch zu. Eintags-Kueken wage ich dann doch nicht zu essen: die neugeborenen Wesen sind offenbar lebend in den Teig geworfen und in Oel gebacken worden, sie strecken Beinchen und Fluegelstummel weit von sich und haben die Schnaebel ganz aufgerissen, das Ganze wie ein bizarrer Krapfen. Sieht verzweifelt aus. Wer sowas frisst, der frisst auch Embryos.
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